Wissensmanagement
Qualifizieren im Betrieb
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Wandel in der Arbeitswelt

Qualifizierungsbedarf entsteht durch den Wandel in der Arbeitswelt, den verschiedene gesellschaftliche und marktwirtschaftliche Strömungen auslösen. Technische Innovationen, Veränderungen der Arbeitsorganisation, die zunehmende Bedeutung von Wissen und Information sowie alternde Belegschaften führen zu neuen Arbeitsaufgaben, die wiederum Qualifizierungsbedarf nach sich ziehen. Inmitten dieser Umwälzungen kann ein Unternehmen seine Marktposition nur halten, indem es seine Mitarbeiter – auch die bislang an- und ungelernten Kräfte – entsprechend aus- und weiterbildet. Erste Anzeichen für einen Qualifizierungsbedarf sind demnach das Auftauchen einer der genannten Veränderungen in der Arbeitswelt:

  1. Technische Innovationen
    Der Betrieb führt neue Produkte oder neue Produktionstechniken und -verfahren ein.
  2. Neue Arbeitssysteme und veränderte Arbeitsorganisation
    Ehemals getrennte Aufgaben und Tätigkeitsfelder werden zusammengelegt und erfordern in der Ausführung neue Qualifikationen seitens der Mitarbeiter. Zum einen haben sich das Wissensspektrum und die Fähigkeiten, die der Mitarbeiter hierfür vorweisen muss, vergrößert. Zum anderen kann eine stärkere Spezialisierung des Mitarbeiters für das neue Arbeitsfeld erforderlich werden.
  3. Information und Wissen
    Die Bedeutung von Information und Wissen für die berufliche Praxis nimmt kontinuierlich zu. Neben dem Wissen über Kunden zählt dazu das technische Wissen. Auch die wissensintensiven Dienstleistungen erfahren Zuwachs, besonders bezogen auf die Beratung, Planung, Organisation sowie das Bank- und Finanzwesen.
  4. Alterung der Belegschaft
    Die zunehmende Alterung der Bevölkerung wirkt sich auch auf die Belegschaft von Unternehmen aus. Statt sie wie bislang auf andere Arbeitsplätze zu versetzen, müssen ältere Mitarbeiter heute verstärkt aktuelles Fachwissen erhalten und als Leistungsträger qualifiziert werden.

Wo sind weitere Informationen zu finden?

Herbert Loebe, Eckart Severing (Hrsg.) (2007): Handlungshilfen für Bildungsberater – Bildungsbedarfsanalyse. "Leitfaden für die Bildungspraxis" (f-bb), Band 21. Bielefeld: (Bertelsmann)

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