Wissensmanagement
Qualifizieren im Betrieb
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Durchführung des Soll-Ist-Vergleichs

Themenübersicht:

Qualifikations-Kompetenzmatrix

Die "Qualifikations-Kompetenzmatrix" dient durch erfasste Qualifikationen und Kompetenzen der Ermittlung von Entwicklungsbedarf. Zu diesem Zweck stellt die Matrix in einer Tabelle die vorhandenen Qualifikationen und Kompetenzen den zukünftig erforderlichen gegenüber.
Urheber/Quelle: Herr, Monika (2007) Instrumente für eine strategische Personalentwicklung, S. 17 (Download)

Samba – Subjektive Arbeits-, Motivations- und Bildungsanalyse (FILIP-Toolbox Nr. 100)

Diese Handlungsanleitung richtet sich an ein Mitarbeiterteam zur Ermittlung des Bildungsbedarfs in Gruppenbesprechungen. Mit Hilfe von Checklisten und Fragebögen lassen sich Abweichungen und Ähnlichkeiten zwischen Soll- und Ist-Qualifikationen herausarbeiten und Lernanlässe identifizieren.
Urheber/Quelle: Agentur Q, IGM Baden-Württemberg (Hg.): Umsetzung des Tarifvertrages zur Qualifizierung

Anforderungs- und Kompetenzprofile erstellen (FILIP-Toolbox Nr. 110)

Anforderungs- und Kompetenzprofile erstellen (FILIP-Toolbox Nr. 110) Die Handlungsanleitung "Anforderungs- und Kompetenzprofile erstellen" richtet sich an Vorgesetzte, die genaue Kenntnisse erlangen möchten über aktuelle und zukünftige Arbeits-, Tätigkeits- und Kompetenzanforderungen am Arbeitsplatz. Hierfür stellt das Instrument die Vorgehensweise in fünf Phasen dar: Anforderungen feststellen, Soll-Profile erstellen, Ist-Profile ermitteln, Motivation sichern und Handlungsbedarf ableiten. Ein zentraler Aspekt der Handlungsanleitung ist die Berücksichtigung der Mitarbeitermotivation.
Urheber/Quelle: Gergs, Hans-Joachim / Wingen, Sascha (Hg.): Qualifizierung für Beschäftigte in der Produktion.Praxishandbuch für Führungskräfte, Personalentwickler und Trainer, 2004

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Wie lässt sich Bildungsbedarf im Unternehmen feststellen? (FILIP-Toolbox Nr. 120)

Dieses Instrument richtet sich vor allem an KMU. Es unterstützt die Mitarbeiter dabei, seinen eigenen Qualifikationsbedarf mittels Leitfragen und Fragebögen zu erfassen.
Urheber/Quelle:bfz-Bildungsforschung

Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs (FILIP-Toolbox Nr. 123)

Diese Handlungsanleitung unterstützt Vorgesetzte bei der Ableitung des Weiterbildungsbedarfs aus den künftigen Arbeitsaufgaben.
Urheber/Quelle: Koch, Johannes / Stahl, Thomas:12 Schritte zur Mitarbeiterqualifizierung. Neue Technik bewältigen durch Weiterbildung

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Muster zur Erfassung des betrieblichen Weiterbildungsbedarfs (FILIP-Toolbox Nr. 130)

Das Instrument "Muster zur Erfassung des betrieblichen Weiterbildungsbedarfs" richtet sich mit Checklisten und Mustervorlagen an Vorgesetzte. Es liefert Vorlagen für eine Soll-/Ist-Analyse bestehender Anforderungen am Arbeitsplatz und Qualifikationen der Mitarbeiter. Die Muster lassen sich je nach Betrieb variieren und sollen als Entscheidungsgrundlage für Weiterbildungsaufträge dienen.
Urheber/Quelle: Stockmann, Rita / von Bardeleben, Richard (1993)Tipps für Klein- und Mittelbetriebe, Hg. BIBB

Tool-PE

Die Instrumente von "Tool-PE" zielen darauf ab, An- und Ungelernte systematisch in die Personalarbeit einzubeziehen, um deren Potenziale besser betrieblich nutzen zu können. Sie konzentrieren sich dabei auf Tätigkeiten in der Elektroindustrie (z. B. Elektromontage) und der Kreislauf- und Abfallwirtschaft (z. B. Platzmeister). Zweck der Tool-PE-Instrumente ist das Erstellen von Anforderungsprofilen unterhalb der Facharbeiter-Ebene. Diese liefern den Personalverantwortlichen wertvolle Hinweise darüber, welche Anforderungen einzelne Arbeitslätze tatsächlich beinhalten. Damit kann ein Betrieb den Ist- und Soll-Wert vergleichen und personelle Maßnahmen im Voraus planen, wie z. B. Stellenneubesetzungen, betriebsinterne Stellenrotationen oder Qualifikationsmaßnahmen infolge technischer Neuerungen.

Die Instrumente im Einzelnen:

Vier Erhebungspläne dienen dazu, alle Tätigkeiten eines Arbeitsplatzes festzuhalten. Dabei hilft die Gliederung nach verschiedenen Tätigkeitsbereichen, wie z.B. Kerntätigkeiten oder Tätigkeiten im Zusammenhang mit Qualitätsmanagement. Daraus werden in einem nächsten Schritt Qualifikationen in den drei Qualifikationsbereichen "Wissen/Kenntnisse", "Können/Fertigkeiten" und "Persönliche Kompetenzen (Soft Skills)" abgeleitet.

In der Vorlage Anforderungsprofil (Download als DOC, 229KB) können die Qualifikationen nach Qualifikationsbereichen aufgelistet, nach Wichtigkeit beurteilt sowie die zukünftige Entwicklung eingeschätzt werden. Das erstellte Anforderungsprofil kann nun mit dem Ist-Stand verglichen werden und Qualifikationserfordernisse abgeleitet werden.

Ist-Profil (Download): Die Auswertungstabelle ordnet Kenntnisse und Teiltätigkeiten (z. B. Deutschkenntnisse, Führerschein, Maschinen verstehen, Sortieren, Qualitätsdaten erfassen) eines Mitarbeiters nach "Grundwissen/durchschnittliches Vermögen", "gute Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen" und "langjährige Erfahrung, sehr gute Kenntnisse, Kompetenzen". Wird das Ist-Profil mit dem Soll-Profil verglichen, ergeben sich Hinweise auf konkreten Qualifizierungsbedarf.

Qualifikationsmatrix (Download): Diese Tabellenübersicht gibt Auskunft darüber, inwiefern welcher Mitarbeiter eine Tätigkeit beherrscht oder nicht beherrscht, eine Qualifikation für diese erwünscht ist oder ob es sich um eine Tätigkeit in der Lernphase handelt. Als Tätigkeiten werden z. B. "Fahrzeuge reparieren" genannt oder auch "sortieren", "lagern", "Materialien kennen" und "Maschinen reparieren".

Folgende Tabellen liefern Beispiele für Anforderungsprofile:

Zum Tool PE ist auch der Leitfaden für die Bildungspraxis Band 16
"Arbeitshilfen für die Personalarbeit mit an- und ungelerntem Personal" erschienen, herausgegeben von Herbert Loebe und Eckart Severing, (Bielefeld: Bertelsmann, 2007)

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Stellenbesetzungsplan

Der Stellenbesetzungsplan kann graphisch oder tabellarisch erstellt werden. Wie ein Stellenplan führt er hierarchisch alle Stellen im Betrieb auf und nennt darüber hinaus die Inhaber der jeweiligen Stellen namentlich.
Urheber/Quelle: Wuppertaler Kreis (Download ): Unter "Veröffentlichungen / Tagungen" "Leitfäden" Bericht Nr. 42, S. 17 und Anhang A1)

Qualifizierungsbedarf Arbeitsbereich (Formular aus der Q-BR-Box)

Das Formular "Qualifizierungsbedarf Arbeitsbereich" richtet sich an Vorgesetzte, die einen Soll-Ist-Vergleich von Qualifikationen durchführen möchten. Hierfür werden die Qualifikationsniveaus von Beschäftigten nach sechs Bewertungsstufen gemäß Ist und Soll direkt nebeneinander gelistet und bestimmten Funktion zugeordnet (Kreisschema, vgl. "Kompetenzen durch die kooperative Qualifizierungsbedarfsanalyse ermitteln").
Urheber/Quelle: Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e. V. (Hg.) Steinberger et al.: Q-BR-Box zur Einführung von Qualifikations- und Kompetenzentwicklungsmanagement im Betrieb, S. 59 u. Ausfüllhilfe, S. 53 (Download)

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