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Beratung von Betrieben

Themenübersicht:

Kompetent beraten

Gerade KMU brauchen unterstützende Beratung bei der Weiterbildung. Bei einer geringen Anzahl von Beschäftigten kommt es auf das Knowhow jedes einzelnen Mitarbeiters an. Personalfreistellungen sind besonders schwierig. Wenn also jemand zur Weiterbildung geschickt wird, muss der Nutzen garantiert sein.

FotoEs gibt in vielen KMU kein spezielles Personal, das sich um Weiterbildung kümmert. Diese Aufgabe übernehmen die Führungskräfte meist zusätzlich zu ihren Fach- und Leitungsaufgaben. Die Intransparenz von Weiterbildungsmarkt und Förderprogrammen sowie der zeitliche Aufwand für eine Antragsbearbeitung stellen eine hohe Hürde dar. Betriebsspezifische Angebote von Bildungsträgern und die Möglichkeit von begleiteten Qualifizierungsprojekten im Haus sind nicht überall bekannt. Diese ungünstigen strukturellen Bedingungen in KMU erklären, warum dort die Weiterbildungsbeteiligung geringer ist als in großen Unternehmen.

Ein Beratungsangebot an KMU muss deshalb spezielle Leistungen bieten, die für KMU interessant sind.

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Anforderungen an Bildungsdienstleister

Bildungsdienstleister, die diese Situation erkannt haben, entwickeln sich von einer Angebots- zur Nachfrageorientierung. Ein standardmäßiges Repertoire an festgelegten Kursen wird den vielfältigen Anforderungen und Voraussetzungen der betrieblichen Realität nicht mehr gerecht. Es kommt darauf an, Weiterbildungskonzepte zu entwickeln, die die spezifischen Anforderungen in den Betrieben berücksichtigen. Bildungsdienstleister werden so zu kompetenten Beratern für Betriebe in Sachen Bildung

Bildungsdienstleistungen: Döring und Mohr fassen in ihrem Artikel "Neupositionierung von Bildungsträgern als Bildungs-dienstleister" (In: ABWF (Hrsg.):QUEM Bulletin, Heft 2. 2001, S. 5-8) zusammen, welche Aktivitäten moderne Bildungsdienstleister entwickeln und anbieten:

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Qualifizierungsberatung

Neben Angeboten, die auf die Durchführung von Weiterbildung ausgerichtet sind, gibt es auch Qualifizierungsberatung auf dem Weiterbildungsmarkt. Die Aufgabe der Qualifizierungsberatung liegt in der Flankierung betrieblicher Weiterbildung. Ihre Dienstleistung besteht darin,

Die Beratung kann damit auch keine vorkonfektionierte Dienstleistung sein, sondern hat sich den spezifischen Bedarfslagen der Betriebe anzupassen. Werden die dabei gewonnenen Erfahrungen an Bildungsdienstleister weitergegeben, können diese ihr Angebot entsprechend anpassen und verbessern. (Döring u.a. 2008).

Die Aufgaben der Qualifizierungsberatung werden etwa von den Lehrenden, Leitern und Verwaltern von Bildungsdienstleistern mit übernommen oder Beratungsdienstleistungen werden von Institutionen erbracht, die nicht primär dem Bildungsbereich zuzurechnen sind.

Qualifizierungsberatung kann damit

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Stimmen aus der Praxis

Zur Frage nach Neutralität in der Beratung äußert sich der Mitarbeiter eines Bildungs-dienstleisters: "Man sollte sich gewissen Werten verpflichtet fühlen und diesen auch treu bleiben. Dies schließt auch ein, dass man bei Problemen, die man nicht seriös lösen kann, auf andere Stellen verweist, die passende Lösungsmöglichkeiten bieten können" (Döring u.a. 2008, Quellenangabe s.u.)

Beispiel für Qualifizierungsberatung eines Verbandes
Das zbw - Zentrum für betriebliches Weiterbildungsmanagement Bayern, eine Initiative der Unternehmensverbände vbm und BayME, bietet Qualifizierungsberatung für Betriebe der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie an.

Wo sind weitere Informationen zu finden?

Döring u.a. (2008): Organisations- und Qualifizierungsberatung (unter besonderer Berücksichtigung von Klein- und Mittelbetrieben). In: Herbert Loebe, Eckart Severing (Hrsg.): Stand und Perspektiven der Qualifizierungsberatung "Wirtschaft und Bildung" , Band 51, Bielefeld (Bertelsmann)

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