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Leistungen abschlussorientiert dokumentieren und zertifizieren

Um Weiterbildungsleistungen an- und ungelernter Mitarbeiter abschlussorientiert zu dokumentieren und zu zertifizieren, ist es sinnvoll, die Weiterbildung modular zu gestalten und jedes Modul mit einer eigenen Leistungserfassung abzuschließen. So können auch Teilleistungen dokumentiert und zertifiziert werden, auch wenn nicht das komplette Weiterbildungsprogramm durchlaufen wird.

Themenübersicht:

Welche Bedeutung hat die Prüfung?

Gegenstand der Prüfung ist jeweils die berufliche Handlungsfähigkeit in dem betrieblichen Bereich, den das Modul umfasst. Die Teilnehmer erhalten dabei Rückmeldung über ihre bisher erworbenen Kenntnisse und können belegen, welche Qualifikationen sie bereits erworben haben. Umgekehrt erfahren Betriebe durch das Prüfungsergebnis, welche Tätigkeiten der Mitarbeiter qualifiziert ausführen kann.

Im Spezialfall einer betriebsnahen Nachqualifizierung zum Berufsabschluss werden in den Modulprüfungen immer die Teilbereiche der Ausbildungsordnung geprüft, die der Konzeption des Moduls zugrunde liegen. Modulprüfungen ersetzen hier jedoch nicht die Abschlussprüfung selbst. Die Vorlage aller zu dem jeweiligen Ausbildungsberuf gehörigen Modulzertifikate rechtfertigt aber die Anmeldung zur Externenprüfung bei der jeweiligen Kammer.

Die Teilnehmerin an einer modularen Nachqualifikation berichtet:

"Von Prüfung zu Prüfung bin ich sicherer geworden, da sie ja auch die Bestätigung darüber waren, was ich kann. Außerdem fand ich gut, dass wir über alle Modulprüfungen Zertifikate erhalten haben. Ich hätte auch ohne IHK-Prüfung einen Nachweis über meine erworbenen Qualifikationen gehabt, was ja heute ganz wichtig ist."

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Wie wird das Ergebnis der Prüfung dokumentiert?

Zertifikate dienen der Feststellung, Bewertung und Anerkennung von in beruflichen Zusammenhängen entwickelten Kompetenzen. Dies ist für Betriebe und für Teilnehmende gleichermaßen wichtig. Während die Teilnehmer damit im Betrieb und auch darüber hinaus ihre Kompetenzen signalisieren können und sich damit u. a. natürlich auch Zugang zu bestimmten Positionen etc. verschaffen, haben Betriebe vor allem im Rahmen der Einstellung von Mitarbeitern ein hohes Interesse an aussagefähigen Zertifikaten.

Sicher wird zukünftig nicht jede interne Weiterbildung mit einem Zertifikat abgeschlossen werden und auch die modulare Nachqualifizierung zum Berufsabschluss wird weiterhin ein Instrument bleiben, dass nicht für alle Unternehmen eine Option darstellt.

Klar ist aber auch, dass die Zertifizierung von innerbetrieblichen Qualifizierungen immer wichtiger wird, gerade vor dem Hintergrund einer steigenden Bedeutung des kontinuierlichen Lernens im Unternehmen und eines zunehmend dauerhaft angelegten Potenzialmanagements Die modulare Nachqualifizierung zum Berufsabschluss stellt eine Möglichkeit dar, die langfristige Beschäftigungsfähigkeit des an- bzw. ungelernten Arbeitnehmers über ein arbeitsmarktrelevantes Zertifikat zu sichern und somit der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung als Arbeitgeber gerecht zu werden.

In den folgenden Abschnitten wird erläutert,

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