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Vorzüge und Grenzen des Lernorts Arbeitsplatz

Das Konzept des Arbeitsplatzes als Lernort ist darauf ausgerichtet, die betriebliche Handlungskompetenz eines Mitarbeiters zu erweitern. Deshalb müssen betriebliche Aufgabenstellungen und Arbeitsabläufe zu Lerngegenständen gemacht werden.

Themenübersicht:

Warum finden große Teile der Qualifizierung am Arbeitsplatz statt?

Dieses Vorgehen passt besser zu den Lernvoraussetzungen von An- und Ungelernten. Das Lernen dieser Gruppe – so hat man herausgefunden - geschieht überwiegend als Erfahrungslernen. Ihr Arbeitsplatz ist die erfahrbare Praxis. Man muss darin geübt sein, anhand abstrakter Wissensinhalte zu lernen. Denn wenn es beim lehrbuch-fixierten Lernen anschaulich werden soll, kostet das eine eigene Anstrengung: man muss sich einen Praxisfall dazu ausdenken. Beim Lernen, das auf Erfahrung und Handeln basiert, spart man sich die Mühe, den Praxisbezug nachträglich herzustellen.

Die Vorzüge des Lernens am Arbeitsplatz

In den Genuss dieser Vorzüge gelangt man allerdings nicht ohne weiteres. Man muss den Arbeitsplatz erst zum Lernort machen. Dazu sind ergänzende und begleitende Maßnahmen erforderlich. Teils sind es didaktische Aufbereitungen seitens des Bildungspartners, teils aber auch organisatorische Eingriffe seitens des Betriebes.

Grenzen des Lernens am Arbeitsplatz:

Kompetente Beratung durch den Bildungspartner und vertrauensvolle Zusammenarbeit: Auch beim didaktisch abgestimmten Ineinandergreifen der Lernorte sind dies Voraussetzungen für ein Gelingen der Qualifizierung. So sollte bereits vor Beginn der Qualifikation festgelegt werden, wo im Unternehmen die einzelnen Ausbildungsinhalte erlernt werden können. Der Bildungsdienstleister hilft dabei, indem er die Lernhaltigkeit der Arbeitsplätze analysiert.

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