Wissensmanagement
Qualifizieren im Betrieb
Logos: bfz, f-bb
Sie befinden sich hier: Startseite > Was ist Wissensmanagement? > Was ist Wissen? > Der Wissenwürfel

WissenswürfelDer Wissenswürfel

Implizites und explizites Wissen
Implizites Wissen ist Wissen, das seinem Träger oft gar nicht bewusst ist und nicht oder nur schwierig weitergegeben werden kann. Ein anschauliches Beispiel dafür ist der erfahrene Kfz-Meister, der an einer winzigen Unregelmäßigkeit des Motorgeräusches erkennt, dass mit der Benzinpumpe etwas nicht stimmt. Explizites Wissen ist Wissen, das ausdrücklich vorliegt und auch als solches zugänglich ist: Formeln, technische Spezifikationen, betriebliche Abläufe etc. Quelle: Abb. Warnecke et al., 1998
Eine der größten Herausforderungen des Wissensmanagements ist es deshalb implizites in explizites Wissen zu transferieren.

Individuelles und kollektives Wissen
Individuell ist Wissen, wenn es an eine Person oder an einen exklusiven Personenkreis gebunden ist. Kollektiv ist Wissen, über das der Betrieb (die Organisation) unabhängig von einzelnen Führungskräften oder Mitarbeitern verfügt. Kollektives Wissen bedeutet nicht, dass jeder Mitarbeiter über dieses Wissen verfügen muss. Im Falle einer längeren Abwesenheit oder des Ausscheidens einzelner Wissensträger ist der Betrieb aber in der Lage, das erforderliche Wissen rasch an neue Funktionsträger zu vermitteln.
Eine weitere Herausforderung von Wissensmanagement ist es, individuelles Wissen in kollektives Wissen zu überführen.

Internes und externes Wissen
Internes Wissen ist Wissen, das im Unternehmen bereits vorhanden ist. In den meisten Fällen verfügt ein Unternehmen über mehr Wissen, als es selbst weiß (implizites und individuelles Wissen, siehe oben). Externes Wissen ist Wissen, das für den Unternehmenserfolg relevant, im Unternehmen selbst jedoch nicht verfügbar ist. Der Zugang zu externem Wissen kann auf vielfältige Weise erfolgen, z. B. über das Internet, durch Kooperation mit anderen Unternehmen (Partnern, Lieferanten etc), mit Kunden (z. B. Kundenbefragungen, Kundenstammtische) oder wissenschaftlichen Einrichtungen.
Eine weitere Herausforderung von Wissensmanagement ist es, relevantes externes Wissen zeitnah verfügbar zu machen.

Seitenanfang